| Aal, Aitel, Aland, Äsche, Bachforelle, Barbe, Barsch, Bitterling, Brachse, Gründling, Güster, Hasel, Hecht, Huchen, Karausche, Karpfen, Mühlkoppe, Nase, Rapfen, Regenbogenforelle, Rotauge, Rotfeder, Rutte, Saibling, Schleie, Ukelei, Wels, Zander, |
|
|
|
|
| Der Aal – Der geheimnisvolle Wanderer unserer Gewässer
|
| Kaum ein heimischer Fisch ist so geheimnisvoll wie der Europäische Aal. Sein schlangenförmiger Körper, die glatte, schleimige Haut und seine überwiegend nächtliche Lebensweise machen ihn zu einer ganz besonderen Fischart. Über viele Jahre wächst der Aal in Flüssen und Seen heran, bevor er sich auf eine außergewöhnliche Reise begibt. Nach seiner Wachstumsphase wandert der Aal flussabwärts bis ins Meer. Sein Ziel ist die Sargassosee im westlichen Atlantik, wo er nach einer mehrere tausend Kilometer langen Wanderung laicht. Die Jungtiere treten anschließend den langen Rückweg nach Europa an und besiedeln erneut unsere Flüsse und Seen – ein faszinierender Kreislauf der Natur. Auch in den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg ist der Aal ein geschätzter Fisch. Er hält sich tagsüber bevorzugt unter Wurzeln, Steinen oder in Uferbefestigungen auf und verlässt seine Verstecke meist erst mit Einbruch der Dämmerung. Für viele Angler ist das nächtliche Aalangeln ein besonderes Erlebnis, das Geduld, Ruhe und Aufmerksamkeit erfordert. Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter, schlangenförmiger Körper, kleine tief sitzende Schuppen, glatte und schleimige Haut.
Lebensraum:
Flüsse, Seen, Altwasser und Kanäle mit schlammigem oder strukturreichem Gewässergrund.
Nahrung:
Würmer, Insektenlarven, Krebse, Muscheln sowie kleinere Fische.
Laichzeit:
Die Fortpflanzung findet nach der Wanderung in der Sargassosee statt.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Aal kommt in verschiedenen Vereinsgewässern vor und wird regelmäßig durch Besatzmaßnahmen unterstützt. Besonderheiten:
Der Europäische Aal zählt zu den außergewöhnlichsten Wanderfischen der Welt. Aufgrund rückläufiger Bestände steht sein Schutz heute im Mittelpunkt zahlreicher Maßnahmen zur Erhaltung der Art.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg
Wussten SIe schon: Der Europäische Aal vollbringt eine der erstaunlichsten Wanderungen der Fischwelt. Zur Fortpflanzung verlässt er unsere Flüsse und Seen und schwimmt Tausende Kilometer bis in die Sargassosee im Atlantik. Dort laicht er ab – seine Nachkommen treten anschließend die lange Reise zurück an die europäischen Küsten und in unsere Gewässer an.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Aitel (Döbel) – Der anpassungsfähige Allrounder unserer Flüsse
|
| Der Aitel, vielerorts auch Döbel genannt, gehört zu den vielseitigsten Fischarten unserer heimischen Fließgewässer. Mit seinem kräftigen, walzenförmigen Körper, den großen Schuppen und dem breiten Maul ist er leicht zu erkennen. Seine Anpassungsfähigkeit ermöglicht es ihm, in unterschiedlichsten Gewässern erfolgreich zu leben – von kleineren Bächen bis hin zu großen Flüssen. Der Aitel ist ein ausgesprochen neugieriger und wenig wählerischer Fisch. Je nach Jahreszeit und Nahrungsangebot frisst er Insekten, Würmer, Schnecken, Krebse, kleine Fische und sogar herabfallende Früchte. Häufig hält er sich unter überhängenden Bäumen, an Brücken, in Kehrströmungen oder an ruhigeren Flussabschnitten auf. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg ist der Aitel ein fester Bestandteil der heimischen Fischfauna. Obwohl er oft im Schatten bekannterer Fischarten steht, begeistert er viele Angler durch seine Wachsamkeit, seine Kraft und sein abwechslungsreiches Verhalten. Gerade an der leichten Rute sorgt ein großer Aitel für spannende Drills. Erkennungsmerkmale:
Kräftiger, walzenförmiger Körper, große Schuppen, breites Maul und silbrig bis grünliche Färbung.
Lebensraum:
Flüsse, Bäche und Kanäle mit wechselnden Strömungsverhältnissen sowie strukturreichen Uferbereichen.
Nahrung:
Insekten, Würmer, Schnecken, Kleinkrebse, Früchte und kleinere Fische.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Juni.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Aitel ist in vielen Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg weit verbreitet und zählt zu den häufigsten Fischarten.
Besonderheiten:
Der Aitel ist ein echter Allesfresser und passt seine Nahrung flexibel dem jeweiligen Angebot an. Diese Anpassungsfähigkeit macht ihn zu einem der erfolgreichsten heimischen Flussfische.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon? Der Aitel ist ein ausgesprochen anpassungsfähiger Fisch und bei seiner Nahrung wenig wählerisch. Mit zunehmender Größe wird er sogar zum Räuber und frisst neben Insekten und Kleintieren auch kleinere Fische. Große Aitel können deshalb durchaus mit klassischen Raubfischködern gefangen werden.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Aland – Der vielseitige Wanderer unserer Flüsse
|
| Der Aland gehört zur Familie der Karpfenfische und ist ein kräftiger, anpassungsfähiger Bewohner unserer Fließgewässer. Sein silbrig bis leicht goldfarben schimmernder Körper, die dunklere Rückenpartie und die oftmals rötlich gefärbten Bauch- und Afterflossen verleihen ihm ein markantes Erscheinungsbild. Größere Exemplare können eine stattliche Größe erreichen und werden gelegentlich mit anderen Weißfischarten verwechselt. Der Aland bevorzugt größere Flüsse und deren ruhigere Seitenbereiche, kommt aber auch in angebundenen Stillgewässern vor. Besonders wohl fühlt er sich in strukturreichen Bereichen mit ausreichend Deckung und einem abwechslungsreichen Nahrungsangebot. Als Allesfresser ernährt er sich von Insekten, Insektenlarven, Würmern, Kleinkrebsen und pflanzlicher Nahrung. Größere Exemplare nehmen gelegentlich auch kleine Fische. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg ist der Aland ein weiterer Vertreter der vielfältigen heimischen Fischfauna. Seine Anpassungsfähigkeit und sein abwechslungsreiches Nahrungsspektrum machen ihn zu einem interessanten Bestandteil der natürlichen Lebensgemeinschaft unserer Fließgewässer. Erkennungsmerkmale:
Kräftiger, silbrig bis goldfarben schimmernder Körper, dunkler Rücken und häufig rötlich gefärbte Bauch- und Afterflossen. Lebensraum:
Größere Flüsse, ruhigere Flussabschnitte und angebundene Stillgewässer. Nahrung:
Insekten, Insektenlarven, Würmer, Kleinkrebse, pflanzliche Nahrung und bei größeren Exemplaren gelegentlich kleine Fische. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Aland kommt in geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor. Besonderheiten:
Der Aland ist ein ausgesprochen anpassungsfähiger Fisch und kann sowohl strömende als auch ruhigere Gewässerbereiche nutzen.Größere Exemplare entwickeln sich teilweise zu opportunistischen Räubern. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Der Aland verändert mit zunehmendem Alter häufig sein Erscheinungsbild. Große Exemplare können einen kräftigen goldenen bis bronzefarbenen Schimmer und auffallend rötliche Flossen entwickeln. Dadurch sehen ältere Alande manchmal so anders aus, dass man sie auf den ersten Blick kaum für dieselbe Fischart hält.
|
| Zurück
|
|
|
| Die Äsche – Die Dame des klaren Flusses
|
| Die Äsche zählt zu den edelsten und elegantesten Fischen unserer heimischen Fließgewässer. Besonders die hohe, segelartige Rückenflosse der Männchen macht sie unverwechselbar und verleiht ihr eine außergewöhnliche Erscheinung. Ihr schlanker, silbrig schimmernder Körper ist perfekt an das Leben in klaren, schnell fließenden Gewässern angepasst. Die Äsche bevorzugt saubere, sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem Grund und einer gleichmäßigen Strömung. Dort ernährt sie sich hauptsächlich von Wasserinsekten, Insektenlarven und Kleintieren, die von der Strömung mitgeführt werden. Mit ihrer feinen Wahrnehmung reagiert sie äußerst sensibel auf Veränderungen ihres Lebensraums. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg besitzt die Äsche eine besondere Bedeutung. Sie steht sinnbildlich für intakte Fließgewässer und eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung. Ihr Vorkommen zeigt, dass ein Fluss gesund ist und wertvolle Lebensräume bietet. Der Schutz dieser faszinierenden Fischart ist deshalb ein wichtiges Anliegen des Vereins. Erkennungsmerkmale: Schlanker, silbrig glänzender Körper mit einer auffallend hohen, segelartigen Rückenflosse und kleinen dunklen Punkten.
Lebensraum:
Klare, kühle und sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem Untergrund und gleichmäßiger Strömung.
Nahrung:
Wasserinsekten, Insektenlarven, Kleinkrebse sowie an der Wasseroberfläche treibende Insekten. Laichzeit: Je nach Wassertemperatur meist zwischen März und Mai.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Äsche kommt vor allem im Lech und in weiteren geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor.
Besonderheiten: Die Äsche gilt als Leitfisch der nach ihr benannten Äschenregion und reagiert besonders empfindlich auf Gewässerverunreinigungen und Veränderungen ihres Lebensraums.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Die Äsche ist an ihrer außergewöhnlich großen, fahnenartigen Rückenflosse leicht zu erkennen. Besonders bei den Männchen ist diese sogenannte Äschenfahne stark ausgeprägt und wird während der Fortpflanzungszeit eindrucksvoll präsentiert. Sie macht die Äsche zu einer der elegantesten Erscheinungen unserer heimischen Flüsse.
|
| Zurück
|
|
|
|
|
| Die Bachforelle – Die Königin der klaren Fließgewässer
|
| Die Bachforelle gehört zu den charakteristischsten Fischen unserer heimischen Bäche und Flüsse. Mit ihrem schlanken Körper, der goldbraunen Grundfärbung und den schwarzen sowie roten Punkten ist sie unverwechselbar. Ihre Farben passen sich dem jeweiligen Gewässer an und machen jede Bachforelle zu einem kleinen Unikat. Sie bevorzugt kühle, sauerstoffreiche und klare Fließgewässer mit kiesigem Untergrund. Dort steht sie häufig hinter Steinen, in tiefen Gumpen oder unter überhängenden Ufern und wartet auf vorbeigetriebene Nahrung. Insekten, Bachflohkrebse und kleine Fische gehören ebenso zu ihrem Speiseplan wie alles, was die Strömung mit sich bringt. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Bachforelle weit mehr als nur ein beliebter Zielfisch. Sie gilt als wichtiger Zeiger für eine gute Wasserqualität und einen intakten Lebensraum. Wo Bachforellen dauerhaft vorkommen, finden sich meist naturnahe und gesunde Gewässer. Erkennungsmerkmale: Schlanker Körper, goldbraune bis olivgrüne Färbung mit schwarzen und roten Punkten. Lebensraum:
Klare, kühle und sauerstoffreiche Bäche sowie Flüsse mit kiesigem Untergrund.
Nahrung:
Wasserinsekten, Insektenlarven, Bachflohkrebse, Würmer und kleinere Fische.
Laichzeit:
Je nach Gewässer von Oktober bis Januar.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Bachforelle lebt vor allem in den Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg, insbesondere im Lech sowie in geeigneten Abschnitten der Paar und weiterer Fließgewässer.
Besonderheiten:
Die Bachforelle reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen der Wasserqualität und gilt deshalb als wichtiger Indikator für gesunde Fließgewässer.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Keine Bachforelle sieht exakt aus wie die andere. Färbung und Zeichnung können sich je nach Gewässer, Untergrund und Lebensraum deutlich unterscheiden. Die charakteristischen roten und dunklen Punkte machen jedes Tier beinahe zu einem kleinen Unikat unserer Fließgewässer.
|
| Zurück
|
|
|
| Die Barbe – Die kraftvolle Bewohnerin der Flüsse Die Barbe ist ein typischer Fisch unseren heimischen Fließgewässer und gehört seit jeher zum natürlichen Fischbestand des Lechs und seiner Zuflüsse. Mit ihrem langgestreckten, kräftigen Körper, dem unterständigen Maul und den vier auffälligen Barteln ist sie hervorragend an das Leben in der Strömung angepasst. Ihre stromlinienförmige Gestalt ermöglicht es ihr, auch in schnell fließendem Wasser sicher ihren Standplatz zu halten. Am liebsten lebt die Barbe in sauerstoffreichen Flüssen mit kiesigem oder steinigem Grund. Dort sucht sie in kleinen Gruppen den Gewässerboden nach Insektenlarven, Würmern, Muscheln und anderen Kleintieren ab. Mit ihren empfindlichen Barteln spürt sie selbst gut versteckte Nahrung zuverlässig auf. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Barbe ein Symbol für lebendige und naturnahe Fließgewässer. Ihr Bestand zeigt, dass ein Fluss vielfältige Strukturen und eine gute Wasserqualität besitzt. Wer eine große Barbe an der Angel hat, erlebt einen ausdauernden und kraftvollen Drill, der sie zu einem geschätzten Zielfisch macht. Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter Körper, unterständiges Maul mit vier Barteln und kräftige Flossen. Lebensraum:
Sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem oder steinigem Gewässergrund und mäßiger bis starker Strömung. Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Muscheln, Kleinkrebse und andere Bodentiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern: Die Barbe ist vor allem im Lech sowie in geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg heimisch. Besonderheiten:
Als typischer Grundfisch nutzt die Barbe ihre vier Barteln zur Nahrungssuche. Sie gilt als äußerst ausdauernder Kämpfer und wird von Flussanglern besonders geschätzt. Eine außergewöhnliche Besonderheit: Der Rogen der Barbe gilt insbesondere während der Laichzeit als giftig und ist nicht zum Verzehr geeignet. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon ? Die Barbe ist perfekt an das Leben in der Strömung angepasst. Mit ihrem kräftigen, stromlinienförmigen Körper kann sie selbst in schnell fließendem Wasser sicher stehen. Ihre vier Barteln am Maul helfen ihr dabei, am Gewässergrund Nahrung aufzuspüren – selbst wenn die Sicht einmal schlecht ist. Barbenlaich ist giftig!
|
| Zurück
|
|
|
| Der Barsch – Der gestreifte Jäger unserer Gewässer
|
| Der Flussbarsch gehört zu den häufigsten und zugleich beliebtesten Fischarten in unseren Gewässern. Mit seinen markanten dunklen Querstreifen, den rötlich gefärbten Bauch- und Afterflossen sowie der stacheligen Rückenflosse ist er leicht zu erkennen. Sein anpassungsfähiges Verhalten ermöglicht es ihm, sowohl in Fließgewässern als auch in Seen erfolgreich zu leben. Junge Barsche ziehen meist in Schwärmen umher und ernähren sich zunächst von Kleintieren und Insektenlarven. Mit zunehmendem Alter werden sie zu geschickten Räubern, die vor allem kleinere Fische, Krebse und andere Wassertiere erbeuten. Besonders an Schilfkanten, versunkenen Bäumen, Steinpackungen und anderen Unterständen lauern sie auf ihre Beute. Der Barsch ist ein wichtiger Bestandteil des natürlichen Gleichgewichts unserer Gewässer. Als anpassungsfähiger Räuber trägt er zur Regulierung kleiner Fischbestände bei und bereichert mit seinem interessanten Verhalten die Fischerei. Für viele Angler ist er aufgrund seiner kämpferischen Drill-Eigenschaften und seiner schönen Zeichnung ein geschätzter Zielfisch. Erkennungsmerkmale: Grünlich bis gelblicher Körper mit dunklen Querstreifen, rötliche Bauch- und Afterflossen sowie eine stachelige erste Rückenflosse.
Lebensraum:
Seen, Flüsse, Kanäle und Altwasser mit strukturreichen Uferbereichen und Unterständen.
Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Kleinkrebse sowie kleinere Fische.
Laichzeit:
Je nach Witterung meist zwischen März und Mai.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Barsch ist in vielen Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg heimisch und zählt zu den häufigsten Raubfischen.
Besonderheiten:
Junge Barsche leben oft in Schwärmen, während größere Exemplare häufig als Einzelgänger oder in kleinen Gruppen auftreten.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Junge Barsche leben häufig in Schwärmen, während größere Exemplare zunehmend als Einzelgänger unterwegs sind. Besonders auffällig sind ihre dunklen Querstreifen, die ihnen zwischen Wasserpflanzen, Schatten und anderen Strukturen eine hervorragende Tarnung bieten. So können sie sich ihrer Beute unbemerkt nähern.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Bitterling – Der kleine Fisch mit der außergewöhnlichen Kinderstube
|
| Der Bitterling gehört zu den kleinsten und zugleich faszinierendsten heimischen Fischarten. Sein seitlich abgeflachter, silbrig glänzender Körper wirkt zunächst eher unscheinbar. Während der Fortpflanzungszeit verändert sich jedoch besonders das Männchen und zeigt eine auffällige, farbenprächtige Färbung. Bitterlinge bevorzugen ruhige oder langsam fließende, pflanzenreiche Gewässer. Dort ernähren sie sich überwiegend von Algen, pflanzlichem Material und kleinen wirbellosen Tieren. Entscheidend für ihr Vorkommen ist jedoch nicht nur die Wasserqualität: Bitterlinge sind bei ihrer Fortpflanzung auf bestimmte heimische Großmuscheln angewiesen. Als kleiner Bewohner strukturreicher Gewässer ist der Bitterling ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie eng verschiedene Arten innerhalb eines Ökosystems miteinander verbunden sein können. Sein Schutz bedeutet deshalb gleichzeitig den Erhalt geeigneter Gewässerlebensräume und ihrer Muschelbestände. Erkennungsmerkmale:
Kleiner, seitlich abgeflachter Körper mit silbrigem Glanz und einem blaugrün schimmernden Längsstreifen im hinteren Körperbereich. Lebensraum:
Ruhige oder langsam fließende, pflanzenreiche Gewässer mit geeigneten Großmuschelbeständen. Nahrung:
Vor allem Algen und pflanzliches Material sowie kleine wirbellose Tiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Bitterling kommt in geeigneten Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor, in denen auch die für seine Fortpflanzung notwendigen Großmuscheln leben. Besonderheiten:
Der Bitterling ist für seine Fortpflanzung auf lebende Großmuscheln angewiesen und damit besonders eng mit einem weiteren Bewohner unserer Gewässer verbunden. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Der Bitterling besitzt eine der außergewöhnlichsten Fortpflanzungsstrategien unserer heimischen Fischwelt. Das Weibchen legt seine Eier mithilfe einer langen Legeröhre in eine lebende Großmuschel. Dort entwickeln sich die jungen Bitterlinge gut geschützt, bevor sie die Muschel verlassen. Damit ist der kleine Bitterling für seine Fortpflanzung unmittelbar auf das Vorkommen geeigneter Muscheln angewiesen – ein faszinierendes Beispiel dafür, wie eng verschiedene Arten in einem Gewässer miteinander verbunden sind.
|
| Zurück
|
|
|
| Die Brachse – Der friedliche Riese unserer Seen und Flüsse
|
| Die Brachse, vielerorts auch Brasse oder Blei genannt, gehört zu den größten heimischen Weißfischen. Ihr hochrückiger, seitlich stark abgeflachter Körper und die silbrig-bronzene Färbung machen sie leicht erkennbar. Mit zunehmendem Alter nimmt ihr Körper einen gold- bis bronzefarbenen Schimmer an und verleiht ihr ein eindrucksvolles Erscheinungsbild. Brachsen leben bevorzugt in ruhigen Seen, langsam fließenden Flüssen und Altwassern. Meist ziehen sie in größeren Schwärmen umher und durchwühlen mit ihrem vorstülpbaren Maul den weichen Gewässergrund nach Würmern, Insektenlarven, Muscheln und anderen Kleintieren. Dabei hinterlassen sie oft typische aufsteigende Blasen, die ihre Anwesenheit verraten. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Brachse ein wichtiger Bestandteil einer artenreichen Fischgemeinschaft. Sie trägt zur natürlichen Dynamik im Gewässer bei und dient größeren Raubfischen als wertvolle Nahrungsquelle. Gleichzeitig ist sie für viele Friedfischangler ein geschätzter Zielfisch. Erkennungsmerkmale:
Hochrückiger, seitlich abgeflachter Körper, kleine Kopfpartie und lange Afterflosse.
Lebensraum: Seen, langsam fließende Flüsse, Kanäle und Altwasser mit weichem Gewässergrund.
Nahrung:
Würmer, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken und andere Bodentiere.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Brachse kommt in zahlreichen Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und lebt überwiegend in ruhigen Gewässerbereichen.
Besonderheiten:
Ältere Brachsen entwickeln eine auffällige bronzefarbene Färbung. Als Schwarmfische sind sie häufig gemeinsam auf Nahrungssuche.
Schonzeit und Mindestmaß: Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Brachsen suchen ihre Nahrung häufig direkt im weichen Gewässergrund. Mit ihrem vorstülpbaren Maul können sie Schlamm regelrecht durchsuchen und darin versteckte Insektenlarven, Würmer und andere Kleintiere aufnehmen. Wo größere Brachsenschwärme intensiv nach Nahrung suchen, kann man ihre Aktivität manchmal sogar an aufsteigenden kleinen Gasblasen und aufgewirbeltem Sediment an der Wasseroberfläche erkennen.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Gründling – Der kleine Schatz am Gewässergrund
|
| Der Gründling gehört zu den kleineren Fischarten unserer heimischen Flüsse und Bäche. Mit seinem schlanken Körper, den dunklen Flecken entlang der Seitenlinie und den feinen Barteln an den Maulwinkeln ist er gut an das Leben am Gewässergrund angepasst. Obwohl er selten im Mittelpunkt steht, ist er ein wichtiger Bewohner naturnaher Fließgewässer. Gründlinge halten sich bevorzugt auf sandigem oder kiesigem Untergrund auf. Dort suchen sie in kleinen Gruppen nach Insektenlarven, Würmern, Kleinkrebsen und anderen Bodentieren. Dank ihrer guten Anpassungsfähigkeit besiedeln sie sowohl ruhigere als auch mäßig strömende Gewässerabschnitte. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist der Gründling ein wertvoller Bestandteil eines gesunden Ökosystems. Als Nahrung für zahlreiche Raubfische und Wasservögel nimmt er eine wichtige Rolle in der Nahrungskette ein. Sein Vorkommen ist ein Zeichen für naturnahe Gewässer mit einer vielfältigen Unterwasserwelt. Erkennungsmerkmale:
Schlanker Körper mit dunklen Flecken entlang der Körperseite, unterständiges Maul und zwei kurze Barteln.
Lebensraum:
Flüsse, Bäche und Seen mit sandigem oder kiesigem Gewässergrund.
Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Kleinkrebse und andere kleine Bodentiere.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Gründling kommt in verschiedenen Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und lebt bevorzugt in flachen, strukturreichen Bereichen.
Besonderheiten:
Trotz seiner geringen Größe spielt der Gründling eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht und dient vielen Raubfischen als natürliche Beute.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Der Gründling besitzt kleine Barteln an den Mundwinkeln, die ihm bei der Nahrungssuche helfen. Damit tastet er den Gewässergrund nach Insektenlarven, kleinen Krebstieren und anderen Leckerbissen ab. Trotz seiner geringen Größe ist er ökologisch wichtig: Der Gründling dient größeren Raubfischen als natürliche Beute und ist damit ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette unserer Fließgewässer.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Güster – Der silberne Begleiter unserer Gewässer
|
| Der Güster gehört zur Familie der Karpfenfische und wird häufig mit der Brachse verwechselt. Mit seinem silbrig glänzenden, seitlich abgeflachten Körper und den leicht rötlich schimmernden Brust- und Bauchflossen besitzt er jedoch seine ganz eigenen Merkmale. Als friedlicher Schwarmfisch ist er ein typischer Bewohner unserer Seen und langsam fließenden Flüsse. Güstern halten sich bevorzugt in ruhigen Gewässerbereichen mit weichem Grund und dichter Ufervegetation auf. Dort suchen sie gemeinsam nach Insektenlarven, kleinen Muscheln, Würmern und pflanzlicher Nahrung. Durch ihre gesellige Lebensweise sind sie oft in größeren Schwärmen anzutreffen. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg trägt der Güster zu einer vielfältigen und ausgewogenen Fischgemeinschaft bei. Er dient zahlreichen Raubfischen als Beutefisch und ist damit ein wichtiger Baustein des natürlichen Nahrungsnetzes. Sein Vorkommen zeigt die Vielfalt und den Artenreichtum unserer heimischen Gewässer.
Erkennungsmerkmale:
Seitlich abgeflachter, silbrig glänzender Körper mit leicht rötlichen Brust- und Bauchflossen.
Lebensraum:
Seen, Altwasser und langsam fließende Flüsse mit weichem Gewässergrund.
Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Muscheln, Kleinkrebse und pflanzliche Nahrung.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Güster kommt in mehreren Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und lebt bevorzugt in ruhigen Gewässerbereichen.
Besonderheiten:
Obwohl er der Brachse ähnelt, bleibt der Güster deutlich kleiner und besitzt größere Augen sowie einen schlankeren Körperbau.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Der Güster wird häufig mit der Brachse verwechselt – beide Arten sehen sich auf den ersten Blick tatsächlich sehr ähnlich. Ein guter Hinweis zur Unterscheidung sind die vergleichsweise großen Augen des Güsters und seine häufig rötlich gefärbten Brust- und Bauchflossen. Auch wenn der Güster eher unscheinbar wirkt, erfüllt er eine wichtige Aufgabe im Gewässer: Als Schwarm- und Beutefisch ist er ein fester Bestandteil des natürlichen Nahrungsnetzes.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Hasel – Der flinke Wanderer unserer Fließgewässer
|
| Der Hasel gehört zu den typischen Weißfischen unserer heimischen Bäche und Flüsse. Mit seinem schlanken, silbrig glänzenden Körper und den großen Schuppen wirkt er auf den ersten Blick unscheinbar. Wer ihn jedoch genauer betrachtet, erkennt einen äußerst anpassungsfähigen und lebhaften Fisch, der seit jeher zu den natürlichen Bewohnern unserer Fließgewässer zählt. Hasel leben bevorzugt in klaren, sauerstoffreichen Flüssen mit mäßiger Strömung. Meist halten sie sich in kleinen Gruppen auf und durchstreifen das Gewässer auf der Suche nach Nahrung. Ihr Speiseplan ist vielseitig und umfasst Wasserinsekten, Insektenlarven, Kleinkrebse sowie pflanzliche Nahrung. Durch ihre Beweglichkeit nutzen sie unterschiedliche Bereiche des Flusses und passen sich den wechselnden Bedingungen hervorragend an. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist der Hasel ein wichtiger Bestandteil einer artenreichen Flusslandschaft. Er zeigt, wie vielfältig unsere heimischen Gewässer sind und trägt zu einem stabilen ökologischen Gleichgewicht bei. Auch wenn er selten im Mittelpunkt steht, ist er ein wertvoller Baustein eines gesunden Fischbestandes. Erkennungsmerkmale:
Schlanker, silbrig glänzender Körper, große Schuppen und leicht gegabelte Schwanzflosse.
Lebensraum:
Klare Flüsse und Bäche mit mäßiger Strömung und kiesigem Untergrund.
Nahrung:
Wasserinsekten, Insektenlarven, Kleinkrebse sowie pflanzliche Nahrung.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Mai.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Hasel kommt in geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und lebt bevorzugt in naturnahen Flussabschnitten.
Besonderheiten:
Der Hasel ist ein ausdauernder Schwimmer und hält sich häufig in kleinen Schwärmen auf. Er reagiert empfindlich auf eine Verschlechterung der Wasserqualität und gilt daher als wichtiger Zeiger für gesunde Fließgewässer.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Der Hasel ist ein ausgesprochen flinker und wendiger Schwimmer. Häufig zieht er in kleinen Schwärmen durch strömende Gewässerabschnitte und sucht dabei nach Insektenlarven und anderer Nahrung. Besonders spannend: Bei Gefahr können Hasel blitzschnell reagieren und gemeinsam mit ihrem Schwarm die Richtung wechseln. Dieses Verhalten hilft den eher kleinen Fischen, Räubern zu entkommen.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Hecht – Lautloser Jäger im Pflanzenrevier
|
| Der Hecht gehört zu den bekanntesten Raubfischen unserer Gewässer. Sein lang gestreckter Körper, das breite, entenschnabelartige Maul und die weit nach hinten versetzten Flossen machen ihn unverwechselbar. Seine grünlich bis bräunliche Färbung mit hellen Flecken bietet ihm zwischen Wasserpflanzen und versunkenen Ästen eine ausgezeichnete Tarnung. Meist wartet der Hecht nahezu regungslos in seinem Versteck. Nähert sich ein Beutefisch, beschleunigt er blitzartig und greift aus kurzer Entfernung an. Neben Fischen können größere Exemplare gelegentlich auch Frösche, Krebse oder andere kleine Wassertiere erbeuten. Als wichtiger Raubfisch trägt der Hecht zu einem ausgewogenen Fischbestand bei. Für Anglerinnen und Angler ist er wegen seiner Kraft, seiner schnellen Fluchten und seiner imposanten Erscheinung ein besonders geschätzter Fisch. Erkennungsmerkmale:
Lang gestreckter Körper, breites Maul, weit hinten liegende Rückenflosse
Lebensraum:
Seen, langsam fließende Gewässer und pflanzenreiche Uferzonen
Nahrung:
Vor allem Fische, außerdem Frösche, Krebse und andere Wassertiere
Laichzeit: Je nach Witterung meist zwischen Februar und Mai
Besonderheiten:
Der Hecht ist ein ausgeprägter Lauerjäger und nutzt Wasserpflanzen als Deckung.
Mindestmaß und Schonzeit: Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung.
Wussten Sie schon?
Der Hecht ist ein ausgeprägter Lauerjäger. Statt seiner Beute lange hinterherzuschwimmen, wartet er häufig nahezu regungslos zwischen Wasserpflanzen oder anderen Deckungsmöglichkeiten und startet dann einen blitzschnellen Angriff. Seine zahlreichen nach hinten gerichteten Zähne sorgen dafür, dass einmal gepackte Beutefische nur schwer wieder entkommen können. Selbst für einen so eindrucksvollen Räuber ist deshalb oft Geduld die erfolgreichste Jagdstrategie. Er wächst ein Leben lang. |
| Zurück
|
|
|
| Der Huchen – Der König des Lechs
|
| Der Huchen gilt als einer der eindrucksvollsten und seltensten Süßwasserfische Europas. Mit seinem langgestreckten, kraftvollen Körper und seiner außergewöhnlichen Größe ist er der unangefochtene König großer Flüsse. Als heimischer Raubfisch stellt er höchste Ansprüche an seinen Lebensraum und gilt als Sinnbild für naturnahe, frei fließende Gewässer. Der Huchen lebt ausschließlich in kühlen, klaren und sauerstoffreichen Flüssen mit kräftiger Strömung. Er bevorzugt tiefe Gumpen, strömungsreiche Rinnen und weitläufige Kiesstrecken. Dort jagt er vor allem größere Fische und nimmt als Spitzenräuber eine wichtige Rolle im natürlichen Gleichgewicht des Flusses ein. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg besitzt der Huchen eine besondere Bedeutung. Sein Vorkommen zeigt die hohe ökologische Qualität eines Flusses und macht deutlich, wie wichtig der Schutz naturnaher Gewässer ist. Der Erhalt seines Lebensraums ist ein bedeutender Beitrag zum Arten- und Gewässerschutz. Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter, kräftiger Körper, großer Kopf und silbrig-bronzene Färbung mit kleinen dunklen Punkten.
Lebensraum:
Große, kühle und sauerstoffreiche Flüsse mit kräftiger Strömung und kiesigem Untergrund.
Nahrung:
Vor allem Fische, gelegentlich auch andere Wasserlebewesen.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen März und April.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Huchen kommt im Lech vor und zählt zu den besonderen Fischarten dieses Flusses.
Besonderheiten:
Der Huchen ist der größte heimische Salmonide Europas und kann über einen Meter lang werden. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an den Lebensraum gilt er als Symbol für intakte Fließgewässer.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Der Huchen ist der größte dauerhaft im Süßwasser lebende Vertreter der Lachsfische Europas und kann eine Länge von weit über einem Meter erreichen. Für seine Fortpflanzung benötigt er saubere, sauerstoffreiche Flüsse mit geeigneten Kiesflächen. Deshalb steht der Huchen wie kaum eine andere Fischart für den Wert naturnaher und durchgängiger Fließgewässer – nicht umsonst wird er auch als „König der Alpenflüsse“ bezeichnet.
|
| Zurück
|
|
|
| Die Karausche – Die Überlebenskünstlerin unserer Stillgewässer
|
| Die Karausche gehört zu den widerstandsfähigsten heimischen Süßwasserfischen. Mit ihrem hochrückigen, gold- bis bronzefarbenen Körper und den großen Schuppen ähnelt sie dem Karpfen, besitzt jedoch keine Barteln. Dank ihrer außergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit kann sie auch in Gewässern überleben, in denen andere Fischarten kaum noch geeignete Lebensbedingungen finden. Am wohlsten fühlt sich die Karausche in ruhigen, pflanzenreichen Seen, Weihern und Altwassern. Dort sucht sie am Gewässerboden nach Insektenlarven, Würmern, kleinen Krebstieren und pflanzlicher Nahrung. Ihre ruhige Lebensweise und ihre große Widerstandskraft machen sie zu einer besonderen Fischart unserer heimischen Gewässer. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Karausche ein wertvoller Bestandteil der Artenvielfalt. Als ursprünglicher heimischer Fisch verdient sie besondere Aufmerksamkeit und Schutz. Wo sie noch vorkommt, zeugt dies häufig von naturnahen und abwechslungsreichen Lebensräumen. Erkennungsmerkmale:
Hochrückiger, gold- bis bronzefarbener Körper, große Schuppen und keine Barteln.
Lebensraum:
Pflanzenreiche Seen, Weiher, Altwasser und langsam fließende Gewässer.
Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Kleinkrebse sowie pflanzliche Nahrung.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Karausche kommt in geeigneten, ruhigen Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor. Besonderheiten:
Die Karausche kann auch Gewässer mit geringem Sauerstoffgehalt besiedeln und zählt damit zu den anpassungsfähigsten heimischen Fischarten.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Die Karausche ist eine erstaunliche Überlebenskünstlerin. Sie kommt mit sehr sauerstoffarmen Gewässern zurecht und kann Bedingungen überstehen, bei denen viele andere Fischarten längst Schwierigkeiten bekommen. Besonders außergewöhnlich ist ihre Fähigkeit, längere Phasen mit extrem wenig Sauerstoff zu überstehen. Dadurch kann die Karausche auch kleine, stark verkrautete oder zeitweise ungünstige Gewässer besiedeln. Ein unscheinbarer Fisch mit erstaunlichen Fähigkeiten – ein echter Überlebenskünstler unserer Gewässer.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Karpfen – Kraftvoller Bewohner unserer Seen und Flüsse
|
| Der Karpfen zählt seit Jahrhunderten zu den bekanntesten und beliebtesten Süßwasserfischen Europas. Mit seinem kräftigen, hochrückigen Körper, den großen Schuppen und den charakteristischen Barteln an den Maulwinkeln ist er leicht zu erkennen. Je nach Lebensraum und Alter können Karpfen beachtliche Größen und Gewichte erreichen. Als friedlicher Bodenfisch verbringt der Karpfen einen Großteil seines Lebens mit der Nahrungssuche. Mit seinem vorstülpbaren Maul durchwühlt er den Gewässergrund nach Würmern, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken und pflanzlicher Nahrung. Besonders in den warmen Monaten hält er sich gerne in flachen, sonnigen Uferbereichen mit dichter Wasserpflanzenvegetation auf. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg gehört der Karpfen zu den wichtigsten Zielfischen. Seine Kraft, Ausdauer und Vorsicht machen ihn zu einem anspruchsvollen Gegner, der Geduld und Erfahrung erfordert. Gleichzeitig steht der Karpfen für naturnahe Fischerei und unvergessliche Stunden am Wasser. Erkennungsmerkmale: Kräftiger, hochrückiger Körper, zwei Bartelpaare an den Maulwinkeln und ein vorstülpbares Maul. Lebensraum: Seen, Weiher, langsam fließende Flüsse und ruhige Gewässerbereiche mit weichem Grund. Nahrung:
Würmer, Insektenlarven, Muscheln, Schnecken, Kleinkrebse sowie pflanzliche Nahrung. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juli. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Karpfen ist in vielen Vereinsgewässern heimisch, unter anderem in den Lechauenseen, im Kaisersee, im Anwaltinger See sowie in weiteren geeigneten Stillgewässern.
Besonderheiten:
Neben dem vollständig beschuppten Schuppenkarpfen kommen auch Spiegelkarpfen mit ihrer typischen unregelmäßigen Beschuppung vor.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg
Wussten Sie schon?
Karpfen können ein erstaunlich hohes Alter erreichen. Unter günstigen Bedingungen können einzelne Tiere mehrere Jahrzehnte alt werden und dabei stattliche Größen entwickeln. Bei der Nahrungssuche durchwühlen Karpfen mit ihrem vorstülpbaren Maul den Gewässergrund. Ihre Barteln am Maul dienen dabei als empfindliche Tast- und Geschmacksorgane, mit denen sie selbst im trüben Wasser Nahrung aufspüren können. Und noch etwas macht den Karpfen besonders: Er gehört zu den Fischarten, die seit Jahrhunderten vom Menschen gezüchtet und gehalten werden – seine Geschichte ist eng mit der europäischen Teichwirtschaft verbunden. Karpfen besitzen ein ausgezeichnetes Gedächtnis. Sie lernen aus Erfahrungen und reagieren deshalb oft sehr vorsichtig auf ungewohnte Situationen.
|
| Zurück
|
|
|
|
|
| Die Mühlkoppe – Der kleine Wächter am Gewässergrund
|
| Die Mühlkoppe, auch Groppe oder Koppe genannt, ist ein kleiner und außergewöhnlich geformter Bewohner unserer Fließgewässer. Ihr breiter, abgeflachter Kopf, das große Maul und die auffallend großen Brustflossen verleihen ihr ein unverwechselbares Aussehen. Ihre bräunlich marmorierte Färbung tarnt sie hervorragend zwischen Steinen und Kies. Die Mühlkoppe bevorzugt kühle, klare und sauerstoffreiche Bäche und Flüsse mit steinigem oder kiesigem Grund. Da sie keine Schwimmblase besitzt, hält sie sich fast ausschließlich am Gewässerboden auf. Dort versteckt sie sich tagsüber unter Steinen und wird vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Sie ernährt sich überwiegend von Insektenlarven, Bachflohkrebsen und anderen kleinen Bodentieren. Als anspruchsvolle Fischart ist die Mühlkoppe ein wertvoller Bewohner naturnaher Fließgewässer. Sauberes Wasser, ausreichend Sauerstoff und ein strukturreicher Gewässergrund sind für sie besonders wichtig. Ihr Vorkommen unterstreicht deshalb den hohen ökologischen Wert geeigneter Gewässerabschnitte.
Erkennungsmerkmale:
Breiter, abgeflachter Kopf, großes Maul, große fächerförmige Brustflossen und ein bräunlich marmorierter Körper. Lebensraum: Kühle, klare und sauerstoffreiche Bäche und Flüsse mit kiesigem oder steinigem Untergrund. Nahrung: Insektenlarven, Bachflohkrebse, Würmer und andere kleine Bodentiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Februar und Mai. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Mühlkoppe kommt in geeigneten kühlen und sauerstoffreichen Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor. Besonderheiten:
Die Mühlkoppe besitzt keine Schwimmblase. Statt frei im Wasser zu schweben, bewegt sie sich überwiegend mit kurzen, schnellen Bewegungen über den Gewässergrund. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Die Mühlkoppe besitzt keine Schwimmblase. Deshalb bewegt sie sich nicht wie viele andere Fische frei schwebend durchs Wasser, sondern hält sich überwiegend am Gewässergrund auf und bewegt sich dort mit kurzen, schnellen Bewegungen zwischen Steinen und Kies.
Besonders bemerkenswert ist ihre Brutpflege:
Das Männchen bewacht die unter Steinen abgelegten Eier und verteidigt das Gelege, bis die Jungfische schlüpfen. Die kleine Mühlkoppe ist außerdem auf kühles, sauerstoffreiches Wasser und strukturreiche Gewässerabschnitte angewiesen – und damit ein interessanter Bewohner naturnaher Fließgewässer. |
| Zurück
|
|
|
| Die Nase – Die unermüdliche Wanderin unserer Flüsse |
| Die Nase gehört zu den typischen Fischarten naturnaher Fließgewässer und ist eng mit der Geschichte unserer Flüsse verbunden. Ihren Namen verdankt sie der harten, leicht vorspringenden Schnauze, mit der sie Algen und feine Nahrung vom Gewässergrund abschabt. Ihr silbrig glänzender Körper und die kräftigen Flossen machen sie zu einer eleganten und ausdauernden Schwimmerin. Sie bevorzugt klare, sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem Untergrund und einer gleichmäßigen Strömung. Meist lebt die Nase in kleinen Gruppen und durchstreift das Gewässer auf der Suche nach Nahrung. Als spezialisierte Bodenfresserin ernährt sie sich überwiegend von Algenaufwuchs, Kieselalgen sowie kleinen wirbellosen Tieren und trägt damit zu einem natürlichen Gleichgewicht im Fluss bei. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Nase ein wertvoller Bestandteil einer artenreichen Flusslandschaft. Ihr Vorkommen zeigt, dass ein Gewässer über eine gute Wasserqualität und naturnahe Strukturen verfügt. Der Erhalt ihrer Lebensräume ist deshalb ein wichtiger Beitrag zum Gewässerschutz. Erkennungsmerkmale: Silbrig glänzender Körper, unterständiges Maul und eine harte, leicht vorspringende Schnauze.
Lebensraum:
Klare, sauerstoffreiche Flüsse mit kiesigem Untergrund und gleichmäßiger Strömung.
Nahrung:
Algenaufwuchs, Kieselalgen sowie kleine wirbellose Tiere.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen März und Mai.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Nase kommt in geeigneten Flussabschnitten des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und ist eng an naturnahe Fließgewässer gebunden.
Besonderheiten:
Zur Laichzeit unternehmen Nasen oft gemeinsame Wanderungen zu ihren Laichplätzen. Früher zählten sie zu den häufigsten Flussfischen Mitteleuropas, heute sind ihre Bestände in vielen Regionen zurückgegangen.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Die Nase verdankt ihren Namen ihrer auffälligen Kopfform: Die Schnauze ragt deutlich über das unterständige Maul hinaus und erinnert dadurch tatsächlich ein wenig an eine Nase. Besonders interessant ist ihre Art der Nahrungssuche. Mit der scharfkantigen Unterlippe weidet sie Algen und den sogenannten Aufwuchs von Steinen am Gewässergrund ab. Dabei kann man manchmal regelrechte Fraßspuren auf den Steinen erkennen. Zur Fortpflanzung unternimmt die Nase Wanderungen zu geeigneten, strömungsreichen Kiesflächen. Durchgängige Flüsse und saubere Kiesgründe sind deshalb für den Erhalt ihrer Bestände besonders wichtig.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Rapfen – Der pfeilschnelle Jäger der Wasseroberfläche
Der Rapfen ist einer der schnellsten heimischen Raubfische und beeindruckt durch seine kraftvollen Jagdszenen. Mit seinem langgestreckten, silbrig glänzenden Körper und dem großen, oberständigen Maul ist er perfekt an die Jagd im Freiwasser angepasst. Besonders an warmen Sommertagen verraten ihn spektakuläre Attacken an der Wasseroberfläche. Rapfen bevorzugen größere Flüsse mit mäßiger bis kräftiger Strömung. Häufig stehen sie an Wehren, Strömungskanten, Brücken oder Flusseinläufen. Dort jagen sie kleine Schwarmfische, die sie mit hoher Geschwindigkeit überraschen. Ihre Schnelligkeit und Ausdauer machen sie zu einem der spannendsten Gegner an der Angel. Auch in den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg gehört der Rapfen zu den faszinierenden Räubern. Wo ausreichend Strömung und ein guter Bestand an Beutefischen vorhanden sind, fühlt er sich besonders wohl. Seine Präsenz bereichert die Artenvielfalt unserer Flüsse und zeigt die Dynamik eines gesunden Fließgewässers.
Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter, silbrig glänzender Körper, großes oberständiges Maul und kräftige Schwanzflosse. Lebensraum:
Größere Flüsse mit mäßiger bis starker Strömung sowie strömungsreiche Kanäle. Nahrung:
Vor allem kleine Fische, daneben größere Wasserinsekten. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Mai. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Rapfen kommt vor allem im Lech und in weiteren geeigneten Fließgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor. Besonderheiten:
Der Rapfen ist einer der wenigen heimischen Karpfenfische, der sich fast ausschließlich räuberisch ernährt. Seine explosiven Jagdattacken an der Oberfläche sind besonders in den Sommermonaten gut zu beobachten. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon? Der Rapfen gehört zwar zur Familie der Karpfenfische, lebt als erwachsenes Tier aber überwiegend räuberisch – eine Besonderheit innerhalb dieser Fischfamilie. Bei der Jagd auf kleine Fische geht es oft spektakulär zu: Rapfen stoßen mit hoher Geschwindigkeit in Fischschwärme und können dabei die Wasseroberfläche regelrecht zum Kochen bringen. Das weithin hörbare Klatschen und Platschen verrät dem aufmerksamen Beobachter häufig schon von Weitem, dass ein Rapfen auf Beutefang ist. Trotz seiner räuberischen Lebensweise besitzt er keine Fangzähne wie Hecht oder Zander.
|
| Zurück
|
|
|
| Die Regenbogenforelle – Farbenprächtige Bewohnerin klarer Gewässer
|
| Die Regenbogenforelle zählt zu den beliebtesten Salmoniden und ist durch ihren schimmernden, rosafarbenen Seitenstreifen leicht zu erkennen. Ihr silbrig glänzender Körper ist mit zahlreichen kleinen schwarzen Punkten übersät, die sich bis in die Rücken- und Schwanzflosse ziehen. Je nach Gewässer und Lichteinfall zeigt sie eine beeindruckende Farbenvielfalt. Sie bevorzugt kühles, sauerstoffreiches Wasser und fühlt sich sowohl in Fließgewässern als auch in geeigneten Seen wohl. Als aktiver Jäger ernährt sie sich von Insekten, deren Larven, Kleinkrebsen und kleinen Fischen. Ihre schnellen Fluchten und kraftvollen Sprünge machen sie zu einem außergewöhnlich kämpferischen Fisch. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg bereichert die Regenbogenforelle den Fischbestand und sorgt für abwechslungsreiche Angelerlebnisse. Sie verbindet Eleganz, Kraft und Schönheit und gehört zu den eindrucksvollsten Fischen unserer heimischen Gewässer. Erkennungsmerkmale: Silbrig glänzender Körper mit rosafarbenem Seitenband und zahlreichen schwarzen Punkten.
Lebensraum:
Kühle, sauerstoffreiche Fließgewässer sowie geeignete Seen und Baggerseen.
Nahrung:
Wasserinsekten, Insektenlarven, Kleinkrebse und kleinere Fische. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Dezember und April.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Regenbogenforelle kommt in geeigneten Fließgewässern sowie in einigen Vereinsseen des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor.
Besonderheiten:
Ursprünglich stammt die Regenbogenforelle aus Nordamerika. Heute ist sie seit vielen Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Fischerei in Europa und wird aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und Kampfkraft sehr geschätzt.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg
Wussten Sie schon?
Die Regenbogenforelle stammt ursprünglich nicht aus Europa, sondern aus Nordamerika. Sie wurde ab dem 19. Jahrhundert in Europa eingeführt und ist heute in vielen Gewässern anzutreffen. Ihren Namen verdankt sie dem auffälligen rosa bis rötlich schimmernden Seitenband, das sich entlang ihres Körpers zieht und je nach Tier unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Ein weiteres Erkennungsmerkmal sind die zahlreichen dunklen Punkte, die sich nicht nur auf Rücken und Flanken befinden, sondern meist auch deutlich auf der Schwanzflosse zu sehen sind.
|
| Zurück
|
|
|
| Die Rotfeder – Die goldene Schönheit der Uferzonen
|
| Die Rotfeder gehört zu den elegantesten Weißfischen unserer heimischen Gewässer. Mit ihrem goldgrün schimmernden Körper, den leuchtend roten Flossen und dem leicht nach oben gerichteten Maul ist sie unverwechselbar. Besonders an sonnigen Tagen funkelt sie im Wasser und macht ihrem Namen alle Ehre. Rotfedern bevorzugen ruhige, pflanzenreiche Gewässer. Zwischen Schilf, Seerosen und Wasserpflanzen finden sie Schutz und reichlich Nahrung. Im Gegensatz zum Rotauge hält sich die Rotfeder häufig nahe der Wasseroberfläche auf, wo sie Insekten, Wasserpflanzen und feine Algen aufnimmt. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Rotfeder ein Zeichen naturnaher und strukturreicher Gewässer. Ihr Vorkommen zeigt, dass Uferzonen mit Schilf und Wasserpflanzen erhalten geblieben sind – Lebensräume, die nicht nur Fischen, sondern auch zahlreichen anderen Tierarten zugutekommen. Erkennungsmerkmale:
Goldgrün schimmernder Körper, leuchtend rote Flossen und ein leicht oberständiges Maul.
Lebensraum:
Pflanzenreiche Seen, Altwasser, Weiher und langsam fließende Flüsse.
Nahrung:
Wasserpflanzen, Algen, Insekten und deren Larven.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni.
Vorkommen: Die Rotfeder lebt in mehreren Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg, insbesondere in ruhigen und gut bewachsenen Bereichen.
Besonderheiten:
Durch ihr nach oben gerichtetes Maul nimmt die Rotfeder einen großen Teil ihrer Nahrung an oder knapp unter der Wasseroberfläche auf. Dadurch unterscheidet sie sich deutlich vom Rotauge.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Die Rotfeder hält sich besonders gerne in pflanzenreichen Uferbereichen und nahe der Wasseroberfläche auf. Ihr leicht nach oben gerichtetes Maul ist hervorragend dafür geeignet, Nahrung direkt von der Wasseroberfläche aufzunehmen. Von ihrem nahen Verwandten, dem Rotauge, lässt sie sich unter anderem an der Stellung der Flossen unterscheiden: Bei der Rotfeder beginnt die Rückenflosse deutlich hinter dem Ansatz der Bauchflossen. Auch ihre kräftig rot gefärbten Flossen machen sie zu einer auffälligen Erscheinung. An warmen Sommertagen kann man Rotfedern manchmal beobachten, wie sie Insekten direkt von der Wasseroberfläche aufnehmen. |
| Zurück
|
|
|
| Das Rotauge – Der silberne Schwarmfisch unserer Gewässer
|
| Das Rotauge, auch Plötze genannt, gehört zu den häufigsten und bekanntesten Süßwasserfischen Europas. Mit seinem silbrig glänzenden Körper, den leuchtend roten Augen und den rötlich gefärbten Flossen ist es leicht zu erkennen. Es lebt meist in größeren Schwärmen und ist nahezu in allen unseren Vereinsgewässern anzutreffen. Rotaugen bevorzugen ruhige Flussabschnitte, Seen und Altwasser mit einer abwechslungsreichen Unterwasserwelt. Dort ernähren sie sich von Wasserpflanzen, Algen, Insektenlarven, kleinen Krebsen und anderen Kleintieren. Durch ihre vielseitige Ernährung passen sie sich hervorragend an unterschiedliche Lebensräume an. Für den Lechfischerei-Verein Augsburg ist das Rotauge ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Fischbestandes. Als häufig vorkommender Weißfisch bildet es eine wichtige Nahrungsgrundlage für Raubfische wie Hecht, Zander oder Wels und trägt damit wesentlich zum natürlichen Gleichgewicht unserer Gewässer bei. Erkennungsmerkmale:
Silbrig glänzender Körper, leuchtend rote Augen und rötliche Brust-, Bauch- und Afterflossen.
Lebensraum:
Seen, langsam fließende Flüsse, Altwasser und Kanäle mit pflanzenreichen Uferzonen.
Nahrung:
Algen, Wasserpflanzen, Insektenlarven, Kleinkrebse und andere Kleintiere.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Juni.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Das Rotauge ist in nahezu allen Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg heimisch.
Besonderheiten: Als typischer Schwarmfisch bietet das Rotauge Raubfischen eine wichtige Nahrungsquelle und spielt eine bedeutende Rolle im ökologischen Gleichgewicht unserer Gewässer.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Das Rotauge verdankt seinen Namen seinen auffällig rötlich gefärbten Augen. Gerade dieses Merkmal hilft dabei, es von ähnlichen Weißfischarten zu unterscheiden. Rotaugen sind ausgesprochen anpassungsfähig und leben sowohl in stehenden als auch in fließenden Gewässern. Sie treten häufig in größeren Schwärmen auf und ernähren sich sehr vielseitig von kleinen Wassertieren, Insektenlarven und pflanzlicher Nahrung. Interessant ist auch die Verwechslungsgefahr mit der Rotfeder: Beim Rotauge liegt der Ansatz der Rückenflosse ungefähr über dem Ansatz der Bauchflossen, während er bei der Rotfeder deutlich weiter hinten beginnt. |
| Zurück
|
|
|
| Die Rutte – Die geheimnisvolle Jägerin der Winternacht
|
| Die Rutte, auch Quappe genannt, gehört zu den ungewöhnlichsten heimischen Süßwasserfischen. Ihr langgestreckter Körper, die marmorierte Färbung und die einzelne Bartel am Unterkiefer machen sie unverwechselbar. Sie ist hervorragend an ein Leben am Gewässergrund angepasst und wird vor allem dann aktiv, wenn andere Fischarten ihre Aktivität deutlich reduzieren. Die Rutte liebt kaltes, sauerstoffreiches Wasser und hält sich tagsüber bevorzugt unter Steinen, zwischen Wurzeln oder in anderen geschützten Bereichen auf. Erst mit Einbruch der Dunkelheit begibt sie sich auf Nahrungssuche. Dabei erbeutet sie Würmer, Kleinkrebse, Insektenlarven und kleinere Fische. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg ist die Rutte ein besonderer Vertreter unserer heimischen Fischwelt. Als kälteliebende Art ist sie auf intakte und sauerstoffreiche Lebensräume angewiesen. Gerade ihre ungewöhnliche Lebensweise macht sie zu einem faszinierenden Bewohner unserer Gewässer.
Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter Körper mit marmorierter Färbung, breiter Kopf und eine einzelne Bartel am Unterkiefer. Lebensraum:
Kühle, sauerstoffreiche Flüsse und Seen mit strukturreichem Gewässergrund und geeigneten Versteckmöglichkeiten. Nahrung: Würmer, Insektenlarven, Kleinkrebse und kleinere Fische.
Laichzeit:
Die Rutte gehört zu den wenigen heimischen Fischarten, die mitten im Winter laichen – meist zwischen Dezember und März. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Rutte kommt in geeigneten kühlen und sauerstoffreichen Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor. Besonderheiten:
Während viele andere Fischarten bei niedrigen Wassertemperaturen weniger aktiv werden, beginnt für die Rutte gerade dann eine besonders aktive Zeit. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon? Die Rutte, auch Quappe genannt, ist eine echte Besonderheit: Sie ist der einzige Vertreter der Dorschfamilie, der dauerhaft im Süßwasser lebt. Damit ist sie tatsächlich mit Meeresfischen wie dem Kabeljau verwandt. Auch ihre Fortpflanzung ist ungewöhnlich. Während viele heimische Fischarten im Frühjahr oder Sommer laichen, wird die kälteliebende Rutte mitten im Winter aktiv. Ihre Laichzeit fällt meist in die kalten Wintermonate. Je kälter das Wasser wird, desto interessanter wird es also für diesen außergewöhnlichen Bewohner unserer Gewässer.
|
| Zurück |
|
|
| Der Saibling – Das farbenprächtige Juwel kalterGewässer
|
| Der Saibling gehört zu den eindrucksvollsten Vertretern der Salmoniden. Sein langgestreckter Körper, die hellen Punkte auf dunklem Grund und die auffälligen hellen Säume an den unteren Flossen machenihn unverwechselbar. Besonders während der Laichzeit können Saiblinge eine intensive und beeindruckende Färbung entwickeln. Saiblinge bevorzugen kaltes, klares und sauerstoffreiches Wasser. Je nach Art und Gewässer leben sie sowohl in Seen als auch in kühlen Fließgewässern. Dort ernähren sie sich von Insektenlarven, Kleinkrebsen und anderen Wasserorganismen; größere Exemplare erbeuten auch kleinere Fische. Aufgrund ihrer hohen Ansprüche an Temperatur und Sauerstoff sind geeignete Lebensräume für Saiblinge von besonderem Wert. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg gehört der Saibling zu den besonderenVertretern der heimischen Fischwelt. Sein Vorkommen bereichert die Artenvielfalt und macht deutlich, wie wichtig kühle und sauerstoffreiche Lebensräume für empfindliche Fischarten sind. Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter Körper, helle Punkte auf dunklerem Grund sowie auffälligehelle Säume an Brust-, Bauch- und Afterflossen.
Lebensraum:
Kalte, klare und sauerstoffreiche Seen sowie geeignete Fließgewässer.
Nahrung:
Insektenlarven, Kleinkrebse, Wasserorganismen und mit zunehmender Größe auch kleinereFische.
Laichzeit:
Je nach Art und Gewässer überwiegend in den Herbst- und Wintermonaten.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Saibling kommt in geeigneten, kühlen Gewässern vor.
Besonderheiten:
Saiblinge reagieren empfindlich auf hohe Wassertemperaturen und einen niedrigen Sauerstoffgehalt. Sie sind daher besonders auf geeignete, kühle Lebensräume angewiesen.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung desLechfischerei-Vereins Augsburg.
Wussten Sie schon?
Beim Saibling ist die Zeichnung gewissermaßen das Gegenstück zu der vieler Forellen: Während Forellen häufig dunkle Punkte auf hellerem Grund tragen, besitzen Saiblinge typischerweise helle Punkte auf dunklerem Grund. Besonders auffällig sind außerdem die hellen bis weißen Vorderkanten an Brust-, Bauch- und Afterflossen. Zur Laichzeit können vor allem die Männchen eine außergewöhnlich intensive Färbung entwickeln. Saiblinge lieben kaltes, klares und sauerstoffreiches Wasser und reagieren empfindlich auf dauerhaft hohe Wassertemperaturen.
|
| Zurück |
|
|
|
|
| Die Schleie – Die stille Königin der Wasserpflanzen Die Schleie wird oft als die „stille Königin“ unserer Stillgewässer bezeichnet. Mit ihrem olivgrünen bis goldbronzenen Körper, den kleinen tief eingebetteten Schuppen und der kräftigen Schleimschicht gehört sie zu den schönsten heimischen Süßwasserfischen. Ihre ruhige Lebensweise macht Begegnungen mit ihr zu einem besonderen Erlebnis. Schleien bevorzugen warme, pflanzenreiche Seen, Weiher und langsam fließende Gewässer. Tagsüber halten sie sich häufig zwischen Schilf, Seerosen und anderen Wasserpflanzen auf. Dort suchen sie mit ihrem vorstülpbaren Maul nach Würmern, Insektenlarven, Schnecken und kleinen Muscheln. Im Lechfischerei-Verein Augsburg ist die Schleie ein Sinnbild für naturnahe und gut strukturierte Gewässer. Wo sie sich wohlfühlt, finden auch viele andere Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum. Für Angler gilt sie wegen ihrer Vorsicht und ihrer kraftvollen Fluchten als besonders reizvoller Zielfisch.
Erkennungsmerkmale:
Olivgrüner bis goldener Körper, kleine Schuppen, kräftige Schleimschicht und je eine kurze Bartel an den Maulwinkeln. Lebensraum: Pflanzenreiche Seen, Weiher und ruhige Flussabschnitte mit weichem Gewässergrund. Nahrung:
Würmer, Insektenlarven, Schnecken, Muscheln und andere Bodentiere. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juli. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Schleie kommt in mehreren Stillgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und bevorzugt ruhige, gut bewachsene Uferbereiche. Besonderheiten:
Die kräftige Schleimschicht schützt die Schleie vor Verletzungen und Krankheitserregern. Früher wurde ihr deshalb der Beiname „Doktorfisch“ gegeben. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Die Schleie besitzt eine außergewöhnlich dicke Schleimschicht, die ihren Körper schützt und ihr das typisch glatte Gefühl verleiht. Früher schrieb man diesem Schleim sogar heilende Kräfte zu – daher stammt auch der alte Beiname „Doktorfisch“. Schleien sind zudem erstaunlich widerstandsfähig. Sie kommen auch mit warmen, pflanzenreichen und vergleichsweise sauerstoffarmen Gewässern zurecht und verbringen viel Zeit gut verborgen zwischen Wasserpflanzen. Ihre kleinen Barteln an den Mundwinkeln helfen ihnen dabei, am Gewässergrund nach Nahrung zu suchen.
|
| Zurück
|
|
|
|
|
| Die Ukelei – Der silberne Wirbel an der Wasseroberfläche
|
| Die Ukelei, regional auch Laube genannt, ist ein kleiner, schlanker Schwarmfisch, der durch seinen stark silbrig glänzenden Körper sofort auffällt. Besonders an sonnigen Tagen kann man ganze Schwärme dicht unter der Wasseroberfläche beobachten, wo ihre Flanken im Licht regelrecht aufblitzen. Sie bevorzugt Seen sowie langsam bis mäßig fließende Gewässer und hält sich häufig in den oberen Wasserschichten auf. Dort ernährt sie sich vor allem von kleinen Insekten, Insektenlarven, Plankton und anderen winzigen Wasserorganismen. Im Sommer kann man Ukeleien oft dabei beobachten, wie sie Insekten direkt von der Wasseroberfläche aufnehmen. Auch wenn die Ukelei zu den kleineren Bewohnern unserer Gewässer gehört, erfüllt sie eine wichtige Aufgabe im natürlichen Nahrungsnetz. Als Schwarmfisch dient sie zahlreichen Raubfischen wie Hecht, Zander, Barsch und Rapfen als Beute und trägt damit zum ökologischen Gleichgewicht unserer Gewässer bei. Erkennungsmerkmale:
Schlanker, seitlich abgeflachter Körper mit stark silbrig glänzenden Schuppen und oberständigem Maul. Lebensraum:
Seen sowie langsam bis mäßig fließende Flüsse; häufig in den oberen Wasserschichten. Nahrung:
Plankton, kleine Wasserorganismen, Insekten und Insektenlarven. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen April und Juni. Vorkommen in unseren Gewässern:
Die Ukelei kommt in geeigneten Vereinsgewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg vor und ist häufig in Schwärmen anzutreffen. Besonderheiten:
Die Ukelei hält sich bevorzugt nahe der Wasseroberfläche auf und bildet teilweise große Schwärme. Als Beutefisch besitzt sie eine wichtige Bedeutung für verschiedene heimische Raubfischarten. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg. Wussten Sie schon?
Die silbrig glänzenden Schuppen der Ukelei hatten früher sogar einen besonderen wirtschaftlichen Wert. Aus ihnen wurde die sogenannte Perlenessenz gewonnen – eine schimmernde Substanz, die unter anderem zur Herstellung künstlicher Perlen verwendet wurde. Die Ukelei hält sich häufig dicht unter der Wasseroberfläche auf und bildet dort größere Schwärme. An warmen Tagen kann man beobachten, wie die kleinen Fische blitzschnell nach Insekten schnappen, die auf die Wasseroberfläche fallen. Gleichzeitig ist die Ukelei ein wichtiger Beutefisch für Raubfische wie Barsch, Hecht, Zander und Rapfen und damit ein bedeutender Bestandteil des natürlichen Nahrungsnetzes.
|
| Zurück
|
|
|
| Der Wels – Der Gigant unserer Gewässer |
| Der Europäische Wels ist der größte heimische Süßwasserfisch und zählt zu den faszinierendsten Bewohnern unserer Flüsse und Seen. Mit seinem langgestreckten, schuppenlosen Körper, dem breiten Maul und den auffälligen Barteln ist er unverwechselbar. Große Exemplare können über zwei Meter lang werden und ein beachtliches Gewicht erreichen. Als überwiegend nachtaktiver Räuber verbringt der Wels den Tag gerne in tiefen Gumpen, unter überhängenden Ufern, zwischen versunkenen Bäumen oder anderen geschützten Verstecken. In der Dämmerung und während der Nacht begibt er sich auf Nahrungssuche. Dabei frisst er vor allem Fische, aber auch Krebse, Muscheln und andere Wassertiere. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg hat sich der Wels in geeigneten Bereichen fest etabliert. Für viele Angler ist er der Fisch ihres Lebens – nicht nur wegen seiner Größe, sondern auch wegen seiner enormen Kraft und Ausdauer im Drill. Gleichzeitig ist er ein natürlicher Bestandteil eines vielfältigen und gesunden Fischbestandes. Erkennungsmerkmale:
Schuppenloser, langgestreckter Körper, breites Maul mit einer langen und zwei kürzeren Bartelpaaren.
Lebensraum:
Große Flüsse, Seen und tiefere, strukturreiche Gewässerabschnitte.
Nahrung:
Vor allem Fische, außerdem Krebse, Muscheln und andere Wassertiere.
Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist zwischen Mai und Juni.
Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Wels kommt in geeigneten Vereinsgewässern wie dem Lech sowie weiteren größeren Fließ- und Stillgewässern vor.
Besonderheiten:
Als größter heimischer Süßwasserfisch kann der Wels ein sehr hohes Alter sowie beeindruckende Größen und Gewichte erreichen. Seine Barteln dienen ihm dabei als wichtige Tast- und Sinnesorgane.
Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg
Wussten Sie schon?
Der Wels ist der größte heimische Süßwasserfisch Europas und kann eine Länge von deutlich über zwei Metern erreichen. Besonders große Exemplare bringen dabei ein beeindruckendes Gewicht auf die Waage. Seine kleinen Augen spielen bei der Jagd eine eher untergeordnete Rolle. Dafür besitzt der Wels sehr gut entwickelte Geruchs-, Geschmacks- und Tastorgane. Besonders seine langen Barteln helfen ihm dabei, sich zu orientieren und Beute aufzuspüren – auch bei Dunkelheit oder in trübem Wasser. Als überwiegend dämmerungs- und nachtaktiver Räuber kann er so selbst bei schlechten Sichtverhältnissen äußerst erfolgreich jagen.
|
| Zurück
|
|
|
|
|
| Der Zander – Der lautlose Räuber der Dämmerung
|
| Der Zander zählt zu den begehrtesten Raubfischen unserer Gewässer. Mit seinem langgestreckten Körper, den zwei deutlich getrennten Rückenflossen und den markanten Fangzähnen ist er hervorragend an das Leben als Jäger angepasst. Seine grünlich-graue Färbung mit dunklen Querbändern bietet ihm eine ausgezeichnete Tarnung. Besonders in der Dämmerung und während der Nacht geht der Zander auf Beutefang. Dank seiner außergewöhnlich guten Sehkraft kann er auch bei schlechten Lichtverhältnissen erfolgreich jagen. Als vorsichtiger Räuber hält er sich tagsüber häufig in tieferen Bereichen, an Kanten, Steinpackungen oder versunkenen Hindernissen auf. In den Gewässern des Lechfischerei-Vereins Augsburg ist der Zander ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Fischbestandes. Er trägt dazu bei, den Bestand kleinerer Fische auf natürliche Weise zu regulieren und sorgt so für ein ausgewogenes Gleichgewicht im Gewässer. Für Angler ist er wegen seiner Vorsicht, seiner kraftvollen Fluchten und seines hervorragenden Speisewertes ein besonders geschätzter Zielfisch. Erkennungsmerkmale:
Langgestreckter Körper, zwei getrennte Rückenflossen, große Augen und kräftige Fangzähne. Lebensraum:
Seen, Flüsse und Kanäle mit klarem bis leicht getrübtem Wasser sowie strukturreichen Bereichen. Nahrung:
Vorwiegend kleinere Fische, gelegentlich auch Krebse. Laichzeit:
Je nach Wassertemperatur meist von April bis Mai. Vorkommen in unseren Gewässern:
Der Zander kommt unter anderem im Lech, in den Lechauenseen, im Kaisersee, im Anwaltinger See sowie in weiteren geeigneten Vereinsgewässern vor. Besonderheiten:
Zander bevorzugen die Dämmerung und Nacht als Jagdzeit. Größere Exemplare sind meist Einzelgänger. Schonzeit und Mindestmaß:
Es gelten die Bestimmungen der jeweils aktuellen Gewässerordnung des Lechfischerei-Vereins Augsburg Wussten Sie schon?
Der Zander ist hervorragend an die Jagd bei schwachem Licht angepasst. Seine großen Augen besitzen eine lichtreflektierende Schicht, die ihm ermöglicht, auch in der Dämmerung und bei trübem Wasser noch sehr gut zu sehen. Damit besitzt er gegenüber vielen seiner Beutefische einen entscheidenden Vorteil und wird besonders in den Abend- und Nachtstunden zum erfolgreichen Jäger. Unverwechselbar sind außerdem seine kräftigen Fangzähne, mit denen er seine Beute sicher festhalten kann.
|
| Zurück
|
|